Skip to main content

Neue Stress-Studie

Die Deutschen sind gestresst. Sechs von zehn Erwachsenen stehen unter Druck, fast jeder Vierte gibt sogar an, häufig gestresst zu sein. Das zeigt eine neue Studie der Techniker-Krankenkasse (TK).

Die schlimmsten Stressfaktoren:

• Job (46 %)

• hohe Eigenansprüche (43 %)

• Termine in der Freizeit (33 %)

• Straßenverkehr (30 %)

• ständige digitale Erreichbarkeit (28 %)

Besonderen Druck erzeugt offenbar das Gefühl, ständig erreichbar zu sein, egal ob man das muss oder will, wie jeder dritte Berufstätige bestätigte. 73 % leiden unter Stress, vier von zehn „Always on“-Beschäftigten stehen unter Dauerdruck: „Die Digitalisierung, die Globalisierung der Märkte und der Anspruch der Kunden, rund um die Uhr alles erledigen zu können, haben unsere Arbeitswelt in den letzten Jahren deutlich verändert. Den Beschäftigten wird deutlich mehr Flexibilität abverlangt. Wenn aber fast 30 % der Erwerbstätigen sagen, dass sie auch nach Feierabend und im Urlaub erreichbar sein müssen, dann läuft in der Betriebsorganisation etwas falsch. Das spricht nicht für eine gesunde Unternehmenskultur“, mahnt Dr. Jens Baas, Vorstandvorsitzender der TK.

 

Fitness-Boom in Österreich

Immer mehr Österreicher wagen den Gang ins Fitness-Studio und schwingen sich auf Laufband und Co. Mittlerweile sind etwa 740.000 Österreicher in einem Studio angemeldet, das sind 8,6 % der Gesamtbevölkerung. „Das ist ein Anstieg von 100.000 in den vergangenen fünf Jahren“,sagt Gerhard Span, Obmann des Fachverbandes der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ) für Sport-und Freizeitbetriebe. Österreichweit gab es Ende 2015 1.045 Studios, die Umsätze liegen bei etwa 415 Mio. Euro und stammen hauptsächlich aus den Mitgliedsbeiträgen. Pro Monat müssen die Sportwilligen laut Span im Schnitt 50 Euro hinlegen. Das sind um 15 % weniger als vor zwei Jahren und liegt vor allem an den Billigstudios, wo man bereits ab 20 Euro monatlich Hanteln stemmen oder auf dem Laufband schwitzen kann.

7.700 Mitarbeiter arbeiten in der Branche, es gebe aber noch Luft nach oben. Auch der Lehrberuf als Fitnessbetreuer werde laut Span gut angenommen und habe Zukunftspotenzial. „Der Personalbedarf ist da“, so der WKO-Obmann und verwies auf den Billiganbieter Fitinn, der 100.000 Mitglieder zählt und weiter expandiere.

Über 900 Besucher beim Aufstiegskongress 2016

Am 7. und 8. Oktober 2016 fand der 10. Aufstiegskongress als offener Fachkongress der Zukunftsbranche Prävention, Fitness, Sport und Gesundheit unter dem Motto „Life is movement“ im m:con Congress Center Rosengarten in Mannheim statt. Der Fachkongress der Fitness- und Gesundheitsbranche glänzte mit hochkarätigen Referenten, spannenden Vorträgen und bot mit seiner Kongress-Lounge außerdem viel Platz, um das berufliche Netzwerk zu pflegen und zu erweitern.